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Vereinsmeisterschaften am 18.07.2010 in Röthenbach

Internationale Beteiligung und wiederentdeckte Weitsprunganlage

Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Familien- und Vereinssportfest der Leichtathletik-Gemeinschaft Röthenbach a.d.Pegnitz bei sehr gutem Wetter und mit Athleten fast aller Altersklassen statt. Im Vorfeld der Wettkämpfe war beim Herrichten des Sportplatzes an der Steinbergschule in Röthenbach die alte Weitsprunganlage Nr. 1, die seit vielen, vielen Jahren nicht mehr benutzt wurde, durch die tatkräftige Hilfe einiger Athleten der LG Röthenbach wieder zu neuem Leben erweckt worden. Alle Weitsprungwettbewerbe fanden schließlich auf dieser Anlage statt, die für die mitgekommenen Zuschauer und Freunde der Teilnehmer besser einsichtig ist als die Anlagen zwei und drei, die sich auf den Nebenplätzen befinden.

Da die Wettkampfprogramme in der Regel Wettkämpfe erst ab einem Alter von sechs Jahren vorsehen, können jüngere Athleten nicht immer in ihrer eigentlichen Altersklasse gewertet werden. Deshalb musste die 4-jährigen Maria Kudra in der Altersklasse der Schülerinnen W6 antreten, erhielt dafür aber eine Sondermedaille wie sonst nur die Erstplatzierten der Wettbewerbe. Der Kauf der Medaillen war wieder von der Sparkasse Röthenbach unterstützt worden.

Bei den angebotenen Wettbewerben handelte es sich um einen Dreikampf, der je nach Altersklasse aus einem Sprint im Bereich von 50 – 100 Metern besteht, dem Weitsprung bzw. Standweitsprung (bei den über Fünfzigjährigen) und dem Ballwurf bzw. dem Kugelstoßen. Da alle Athleten ihre Sache sehr gut gemacht haben, hier nun nur ein Auszug einiger Leistungen:

Der jüngste Teilnehmer der Schüler war der 5-jährige Mike Weidinger, der mit 1,79m im Weitsprung schon sehr gute Anlagen zeigte. In der M6 sprang Jonas Schramm 2,09m weit. Fynn Hoyer, der in der M7 startete, konnte mit einem Weitwurf von 25m überzeugen. Bei den Schülern M8 gab es einen Dreikampf um die Spritze mit Felix Dörr, Niklas Riedlmeier und Nico Weidinger ,den Felix mit hervorragenden 27,50m im Ballwurf und 2,98m im Weitsprung für sich entscheiden konnte. Über die 50m hingegen hatte Niklas die Nase vorn; er legte die Strecke in 9,2sek zurück. In der Altersklasse der Neunjährigen gewann Yul Kutig vor Patrick Geier. Bei den 10-jährigen Schülern kristallisierte sich ebenfalls ein Dreikampf zwischen Maximilian Glomb, Fabian Dörr und Tobias Schramm heraus. Hier hatte Maximilian die Nase vorn, zweiter wurde Fabian und Platz drei ging an Tobias. In der M12 konnte Tim Wecera eine sehr gute 75m-Zeit in 11,8sek erzielen und in der M13 gelang Alex Macher mit 40,50m der weiteste Wurf des Tages.

Bei den Schülerinnen W6 trat Lena Kutik an. Sie sprang stolze 2,30m weit. In der W7 hatten es Sonja Kudra und Louisa Hartung miteinander zu tun. Sonja belegte schließlich mit knappen sieben Punkten Vorsprung den ersten Platz vor Louisa. Bei den Schülerinnen W8 zeigte Anita Mönnich mit 2,55m im Weitsprung eine gute Leistung und konnte sich mit Sabrina Geier aus der Altersklasse W9 ein Fernduell liefern, das nahezu ausgeglichen war. Bei den Schülerinnen W10 kämpfen Fiona Hoyer und Denise Anderie gegeneinander. Fiona konnte im Weitsprung und im Schlagballwurf uneinholbar davonziehen, jedoch hatte Denise mit 8,5sek über 50m im Sprint deutlich die Nase vorn. Bei den elfjährigen Schülerinnen setzte sich Anna Kutik deutlich von Anna Kudra ab; Anna Kutik hatte mit 32m im Ballwurf den weitesten Wurf des Tages bei den Mädchen. Mit einem guten Weitsprung und einem schnellen Sprint machte Pauline Hellman in der W13 von sich reden. Beide Disziplinen sind auch die Schokoladenseiten von Ellen Sanger, die sich in der W14 gegen Caroline Glomb durchsetzte.

In der M35 zeigte sich, dass das Kugelstoßen die Spezialdisziplin von Stefan Dörr werden kann. In der nächsten Altersklasse nahm auch Kampfrichter Stefan Dietz trotz Computerstress an diesem Tag an den Wettkämpfen teil. Er konnte sich über 100m in 11,8sek und im Weitsprung mit 5,54m gegen Oliver Kudra durchsetzen, der ihm jedoch durch das Kugelstoßen mit 9,20m einiges an Punkten abnahm. Den 3. Platz belegte Stefan Anderie. Reinhard Ziener startete in der Seniorenklasse M55 und lieferte sich dabei ein Fernduell mit seinen Söhnen Stefan und Matthias, wobei er sich nicht von der schlechten Seite zeigte. Matthias, der bei den Männern startete, musste sich anstrengen, um im Weitsprung nicht vom jüngeren Bruder überflügelt zu werden. Peter Blank trat in der M60 an und konnte vor allem über 50m eine gute Leistung zeigen. Er durfte sich mit Werner Schopf, der allerdings für die M65 antrat, duellieren.

Bei den Seniorinnen W30 trat die Sportlerbetreuerin Anuschka Dörr an. Sie zeigte sehr gute Leistungen vor allem im Kugelstoßen mit 8,38m. Auch Heike Hoyer schlug sich in der W35 tapfer. In der W40 hatten es Martina Riedlmeier und Sabine Anderie miteinander zu tun. Nachdem sie über 100m und im Weitsprung nahezu gleiche Leistungen gezeigt hatten, konnte Martina Sabine im Kugelstoßen fast einen Meter abnehmen. In der Altersklasse W55 setzte sich Petra Lessnau gegen Gabriel Christoffers durch. Waldemar Frank trat bei den Senioren M70 an. Seine beste Leistung zeigte er im Kugelstoßen. In der männlichen Jugend A war internationale Beteiligung vertreten. Mit Adrian Teijera und Manuel Freira Bacorelle traten zwei spanische Jugendliche an. Adrian konnte sich dabei besonders im Weitsprung profilieren (5,01m) und hatte auch zusammen mit Julian Wecera und Manuel beim 100m-Sprint die Nase vorn. Durch ein sehr gutes Kugelstoßergebnis von 10,04m konnte jedoch Stefan Ziener den 3-Kampf für sich entscheiden. In der männlichen Jugend B trat Matthias Blank an, der vor allem bei den 100m und im Kugelstoßen glänzte und auch Nicole Anderie schlug sich in der weiblichen Jugend B erfolgreich durch den ungewohnten Sport.

Und zu guter Letzt fand - wie im letzten Jahr auch – die Teamstaffel statt. Dabei müssen 3 oder 4 Läufer verschiedenster Altersklassen aus einem Team oder einer Familie die Stadionrunde von 400m als Staffel mit individuell festgelegten Streckenlängen hinter sich bringen. So kann ein jüngerer Läufer - wie die 4-jährige Maria Kudra - nur 10 m laufen, dafür darf der Papa dann 200m auf sich nehmen. Jeder, wie er will oder kann. Eigentlich war dieser Wettkampf von den Veranstaltern als Gaudistaffel und dafür gedacht, dass man z.B. einen Silbermedaillengewinner einer 4x100m-Staffel mit seinem wunderschönen Laufstil bewundern oder sich was abschauen kann – leider durchdringt manch Ehrgeiz auch diese Spaßwettkämpfe, so dass die Rangfolge zu ernst genommen wird. Aus diesem Grund trat die läuferisch schönste – und auch schnellste - Staffel des vergangenen Jahres in diesem Jahr nicht an. Es waren aber 9 buntgemischte und engagierte Teams am Start, die sich schließlich alle Sieger nennen durften und jeweils mit einer Medaille nach Hause kamen.

Im Anschluss an die Wettkämpfe konnte trotz Renovierung der Seespitzschule wieder das gewohnte lustige und gesellige Grillfest mit Siegerehrung im Pausenhof über die Bühne gehen. Und mit der Gewissheit, dass es an diesem Tag auch keine großen Verletzungen und Blessuren gab, neigte sich wieder ein wunderschöner Vereinstag dem Ende zu.